ÜBER MICH

Mein Lebenslauf beginnt mit meiner Geburt in Altenburg im Jahr 1975. Damals noch tiefste DDR und eingegliedert in den Bezirk Leipzig, war es meine prägende Umgebung. Freunde, Sportverein, Schule … bis zum gesellschaftlichen Umbruch 1989, als nichts mehr war wie zuvor. Im Alter von 15 Jahren erlebte ich die Wende sehr bewusst und brauchte anschließend noch einige Jahre, um mich zu orientieren, meinen Lebensweg zu finden.

Nach dem Abitur 1994 wechselte ich nahtlos zur Bundeswehr und bin den Streitkräften treu geblieben. Erlebte Kameradschaft, exzellente Ausbildung und stetig wachsende Verantwortlichkeiten waren prägend in meiner bisherigen Laufbahn. Mein Beruf führte mich in unterschiedlichsten Verwendungen auf vier Kontinente. Von der Teilnahme an internationalen Studiengängen über humanitäre Hilfseinsätze bis zu tief erschütternden Kriegserfahrungen bauten sich dabei umfassende persönliche Eindrücke und Expertisen auf, vom taktisch gelagerten Gefechtsdienst bis zur strategisch-politischen Diplomatie. Seit 2013 trage ich den Dienstgrad Oberstleutnant und habe dank meines Dienstherrn noch umfangreich fachliche Qualifikationen und Abschlüsse erwerben können – bin also vom Typus her ein „Allrounder“.

Politisch interessiert, bin ich konservativ geprägt und diesem Weg gefolgt. Als großer Verfechter des europäischen Einigungsprozesses, wurde ich doch zunehmend von den unguten Auswüchsen der EU Politik ernüchtert und enttäuscht. Ehemals großer Sympathisant von Frau Angela Merkel, wurde auch diese persönliche Zustimmung durch ihre gravierend wechselnde politische Ausrichtung als Bundeskanzlerin, gerade ab 2008 (Finanzkrise) und 2015 (Flüchtlingskrise), herb enttäuscht. Die vormals gute Option zur positiv engsten transeuropäischen Verflechtung der einzelnen Staaten unseres Kontinents, wurde durch vielfach korrumpierte, lobbygeprägte, demokratie- und bürgerferne, oft realitätsfremde und bürokratisch überbordende EU und EZB Politik massiv beschädigt und, so meine Bewertung, für viele Jahr(zehnt)e in der eigentlich notwendigen Tiefe und Breite unmöglich gemacht.

Nach Jahren hoher Mobilität, meist fernab meiner Heimat, bewegte mich 2018 ein familiärer Krankheitsfall zum beruflichen Ortswechsel in die Nähe meines Wohnortes Altenburg. Somit kann ich meinen privaten Umständen Rechnung tragen, aber auch viel intensiver die Geschehnisse in unserer Ostthüringer Heimatregion verfolgen. Die dabei erlebten gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen brachten mich relativ schnell in die Kommunalpolitik. Erlebte parteipolitische Machtspiele und interne Intrigengespinste lassen mich von einer Parteizugehörigkeit Abstand halten. Vielmehr möchte ich mich für gute Sachpolitik im ersten Interesse für unsere Menschen und unsere Heimat einsetzen. Dafür konnte ich bei den zurückliegenden Kommunalwahlen das Vertrauen sehr vieler Wähler gewinnen, weshalb die Wahrnehmung eines damit verbundenen Kreistagsmandates mir Pflicht und Ehre zugleich ist.

Gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen und weiteren Kreistagsmitgliedern setze ich mich für die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger ein. Meiner Heimatregion bin ich mit Herz und Seele verbunden, weshalb es mir Freude bereitet zu deren Erhalt und stetigen Verbesserung beizutragen. Damit am Ende auch der Erfolg steht und die Interessen aller Bewohner unserer Heimat gewahrt bleiben, lade ich Sie immer zur Mitarbeit ein. Ob sachlicher Hinweis, empfehlender Ratschlag oder gern auch persönliche Kritik – Ihr Beitrag hilft mir, noch besser für Sie zu arbeiten. Meine Maximen sind stets kooperativ, konsensfähig und aufgeschlossen zu bleiben; aber auch bereit zu sein mich immer deutlich vernehmbar gegen Unaufrichtigkeit und Fehlentwicklungen auszusprechen.

Mit Ihnen gemeinsam für eine STARKE HEIMAT.

Ihr Uwe Rückert