Mit nachfolgendem Artikel, veröffentlicht in der Ausgabe vom 03. Juli 2021 des Kurier, der Wochenendzeitung im Altenburger Land, mein abschließender Beitrag zum nunmehr beendeten Bürgermeisterwahlkampf in Schmölln. Meine Betrachtung dazu – es gab zwei Gewinner, Schrade und Rückert. Herr Schrade konnte sich als erster Gewinner überzeugend durchsetzen und wird nun in eine zweite Amtszeit gehen. Dazu gratuliere ich ihm und bin gewiss, dass er gerade aus der erheblichen Kritik im Rahmen des Wahlkampfes einige Lehren ziehen wird; die Aufgabe an der Verwaltungsspitze der Sprotte-Stadt dadurch besser wahrnehmen kann. Der zweite Gewinner bin ich, denn es war ein überwältigender Wahlkampf, in welchem viele Schmöllnerinnen und Schmöllner unsere gemeinsamen Ziele und auch mich getragen haben. Das Wahlergebnis von 21,6% ist mehr als ein reiner Achtungserfolg. Als nicht in der Stadt wohnhafter Bewerber, der sich erst wenige Wochen vor dem Wahlsonntag zur Kandidatur entschied, ist es phänomenal. Nur wenige Menschen kannten mich überhaupt und zusammen mit meinem großartigen Unterstützerteam holten wir das maximal Erreichbare raus. Sehr sehr viele persönliche Gespräche, eine starke Öffentlichkeitsarbeit und immer wieder erlebte Angriffe (Falschbehauptungen, Diffamierungen, Drohgebärden) gegen mein Team und mich selbst, haben uns ordentlich gefordert. Persönlich, aber auch mein Team, nehme ich/ nehmen wir uns mit, die vielen dazugewonnen Freundschaften und guten Beziehungen; etliche neue Erkenntnisse und hilfreiche Erfahrungen. Sicher ist auch, dass Schmölln als Teil unserer Heimat weiter auf uns zählen kann. Unmittelbar vor Ort wie auch regional aus dem Kreistag heraus werden wir weiter unsere Kraft zum Besten von Schmölln und dessen Bewohnern verwenden.

Unverkennbar befinden sich die meisten Parteien bereits im Wahlkampfmodus. So auch die SPD. Auffällig wird dieses mit deren Pressemeldung zum Wahlsieg von Herrn Schrade im Ringen um das Schmöllner Rathaus. Wider besseren Wissens oder schlicht ahnungslos wird im Internet wie auch in der Printpresse behauptet, ich wäre parteilos. Das ist nicht richtig.

Ich bin Freier Wähler (!), Vorsitzender der Kreisvereinigung Freie Wähler im Altenburger Land und Mitglied im Landesvorstand der Freien Wähler Thüringen. Kommt es am 26. September 2021 zu Landtagswahlen in Thüringen, dann werden wir Freien Wähler als Partei sowie mit unseren Direktkandidaten uns im Ringen um Wählerstimmen beteiligen und hoffentlich gut durchsetzen. Unser Landeswahlprogramm wurde vor wenigen Tagen beschlossen und entspricht den Erfordernissen für eine positive Zukunftsgestaltung in Thüringen. Es wird schon richtig sein, dass Rot-Rot-Grün nach der Bürgermeisterwahl von Schmölln der Schreck in die Glieder fuhr. Wenn ein einzelner Freier Wähler mit geringem Bekanntheitsgrad und nicht in Schmölln wohnhaft (wurde ja reichlich kolportiert) in nur acht Wochen Wahlkampf mehr als jede fünfte Wählerstimme holt, dann sind die Freien Wähler als Gesamtpartei ein sehr ernst zu nehmender Mitbewerber bei Landtags- und Bundestagswahlen. Das haben die rot-rot-grünen Parteien sicher erkannt und versuchen möglicherweise deshalb mich wahrheitswidrig als parteilos hinzustellen.